Vertical Video

Videoverwertung auf Smartphones

Moin! Heute werfen wir einen Blick auf ein paar der Besonderheiten von Videoverwertung auf Smartphones. Da Videos mittlerweile theoretisch überall angesehen werden, muss man einige Kompromisse machen. Gleichzeitig kommen viele neue Möglichkeiten für frische Ideen hinzu. Die wichtigsten Trends habe ich euch hier einmal aufgelistet.

Vertical Videos

Instagram Stories, Tik Tok und Snapchat sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zumindest, wenn man den Alltag der jüngeren Generation betrachtet. Allein auf Snapchat sind täglich 187 Millionen Nutzer aktiv und konsumieren Inhalte. Tik Tok hat in kurzer Zeit insgesamt eine halbe Milliarde User erreicht – alles mit vertikalen Bildformaten. Um auf den genannten Plattformen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, haben sich ganz bestimmte visuelle Mittel etabliert: Möglichst schrill, bunt und abgedreht soll es sein. Die Videos sind zwar kurz. In der knappen Zeit passiert dafür viel. Dabei ist es egal, ob es sich um Nachrichtenerstattungen, Werbung für Produkte oder den Post an Freunde handelt. Die aufstrebenden Apps haben den Vertical Videos einen festen Platz bei der jungen Zielgruppe verschafft und sind für effizientes Marketing ein probates Mittel.

 

Die Herausforderungen liegen vor allem im neuen Bildausschnitt: „Wenn wir heute ein vertikales Framing schaffen wollen, müssen wir 100 Jahre Filmgeschichte aus dem Fenster werfen,“ sagt Filmemacher Marcel Izidoro. Wir können uns zukünftig also auf neue kreative Konzepte freuen.

Sechs-Sekunden-Videos

Mit der Einführung der sechs Sekunden langen Werbungen passt sich YouTube etwas an den schon beschriebenen Trend an: Die kurzen Videos müssen ihre Inhalte möglichst einprägsam in kürzester Zeit präsentieren. Gleichzeitig spricht die Plattform damit direkt die wachsende Zahl der mobilen User an. Während man bei der üblichen Werbung fünf Sekunden auf den „Skip-Button“ gewartet hat, ziehen die Sechssekünder Aufmerksamkeit auf sich und wecken Interesse. Die Kunst ist es, die vorhandene Zeit bestmöglich zu nutzen und kreative Konzepte zu schaffen, welche das Publikum „abholen“.

Visuelle Elemente in den Vordergrund stellen

Videos auf mobilen Geräten verändern nicht nur die Art und Weise, wie wir Videos sehen. Auch der Sound befindet sich im Wandel: Der Trend geht momentan dahin, dass mobiles Bewegtbild ohne Ton abgespielt wird und dementsprechend nur mit den optischen Elementen funktionieren muss. 85 % aller Videos werden auf Facebook ohne Ton abgespielt. Dieses Problem kann beispielsweise durch Untertitel und Grafiken gelöst werden oder vollkommen auf gesprochenen Text verzichtet wird. Der komplette Fokus liegt dann auf den visuellen Inhalten.

Live-Videos

Wenig überraschend ist, dass der Name Programm ist: Bewegtbild, welches live von den Zuschauern angesehen wird. Überraschender ist aber vielleicht die Tatsache, dass im Vergleich zum letzten Jahr allein auf Facebook die Watchtime für Live-Content um mehr als das Vierfache angestiegen ist. Ein Ende des Trends ist dabei nicht in Sicht. Dieses Beispiel verdeutlicht, wie groß das Interesse an Live-Videos ist. Auch hier eignen sich wieder Blicke hinter die Kulissen und Ohs und Ahs, da der direkte Draht zu den Zuschauern besteht und sich schnell Feedback eingeholt werden kann.

Die Beliebtheit von „Storys“

Viele sehr kurze Videos, die einzeln nacheinander abgespielt werden, nennt man Storys. Einst eine Spezialität von Snapchat  eroberte das Storytelling viele andere soziale Netzwerke: Vor allem Instagram verhalfen die Geschichten zu großem Wachstum. Hier nutzen knapp 500 Millionen User täglich die Funktion. Sie eignen sich vor allem dazu, authentische Einblicke hinter die Kulissen eines Unternehmens zu schaffen, die Interaktivität mit den Followern zu erhöhen oder mit Influencern zusammenzuarbeiten. Mit verbesserten Optionen für kurze Polls und Umfragen kann man sich ein besseres Bild des Publikums machen (Wann sind sie hauptsächlich aktiv? Wie reagieren sie?). Neben dem Blick hinter die Kulissen werden Storys hauptsächlich für Werbe-Events genutzt.


Dreharbeiten Langhorst

Moin werte Leserschaft!

Heute wollte ich euch gerne Mal einen kleinen Eindruck unserer letzten Dreharbeiten geben: Uns verschlug es nämlich in fremde Gefilde… Aber erst einmal der Reihe nach. Was haben wir denn überhaupt genau gemacht?

Gedreht haben wir für und mit der Heinrich Langhorst GmbH und Co. KG. Bei diesem etwas langen Namen handelt es sich um einen Bremer Spediteur, welcher schon seit einiger Zeit auf den unsicheren Straßen sicher die Fracht transportiert. Passend zum 100-jährigen (richtig gelesen!) Jubiläum sollte ein neuer Film her, welcher vor allem die lange Historie des traditionsreichen Unternehmens näher beleuchtet. Mit uns haben sie da auch den perfekten Partner für gefunden.  Dafür haben wir keine Mühen gescheut und uns gleich ein ganzes Studio gemietet. Unsere Dreharbeiten fanden in den heiligen Hallen von Bremedia statt. Dutzende Lichter hängen hier von den Decken. Alle können einzelne gesteuert uns ausgerichtet werden um die perfekten Lichtverhältnisse zu schaffen. Diese waren auch nötig, da wir im Film das Augenmerk auf einige wenige Personen lenken wollen und diese deshalb so gut wie es nur geht in Szene gesetzt werden müssen.

Interviewpartner waren aktuelle und ehemalige Langhorst-Mitarbeiter. Auch die Geschäftsführung war mir von der Partie und erzählte spannende Geschichten von den Anfängen des Unternehmens, als noch die Pferde gezäumt und Kutschen beladen werden mussten. Vor allem der anwesende Zeitzeuge sorgte für emotionale Erlebnisse und setzte mit seiner symphatischen Art dem ganzen die Krone auf.

Hoffentlich gefällt euch der kleine Einblick. Leider war es vor Ort etwas schwierig Bewegtbild der Dreharbeiten aufzunehmen – aber Bilder sagen ja auch mehr als 1000 Worte.


Gute Gründe für Videomarketing

Gute Gründe für Videomarketing

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen Videos und Filme nur im Fernsehen oderKino gesehen werden konnten. Bewegtbild umgibt uns mittlerweile überall: Zuhause oder Unterwegs. Knapp 80% des weltweiten Traffics im Internet gehen auf Videos zurück. In Fußballfelder berechnet sind das… sehr viele. Eine Studie von Diode Digital hat ergeben, dass Online-Videomarketing 600% effektiver als Print und personalisierte E-Mails ist. Das hört sich ja erst einmal alles ziemlich gut an. Doch wieso sind Videos so viel erfolgreicher als andere Medien?

Emotionale Anbindung der Zuschauer

Das Vermitteln von Informationen und Botschaften ist mit Videos viel effektiver als mit bloßen Text. Genauer gesagt erinnern sich 95% der Zuschauer nach einigen Tagen noch an die Inhalte eines Videos; bei Texten sind dies nur 10%. Der Grund: Bewegtbild besitzt viel mehr Möglichkeiten um Geschichten und Emotionen herüberzubringen, als andere Medien. Musik, die richtigen Bilder und Storys erschaffen Atmosphäre, wecken Gefühle im Zuschauer. Genau diese Menschen werden sich auch nach langer Zeit an die Gefühle, welche ein guter Produkt- oder Imagefilm geweckt haben, erinnern und deswegen auch auf die Marke zurückkommen. „Emotional Branding“ nennt sich diese Bindung und lässt (potentielle) Kunden loyal gegenüber der jeweiligen Brand werden. Allein ein Blick auf hartgesottene Apple-Fans, welche jedes Jahr die neusten Produkte kaufen, zeigt die riesigen Auswirkungen des Emotional Branding. Zumindest, wenn es gut und durchdacht aus geplant und ausgeführt wird.

Eine gute Vorbereitung ist alles

Ohne eine gelungene Konzeption von Zielgruppen, Verwertung und Filmablauf verspricht Videomarketing nur wenig Erfolg. Da fast 81% aller Unternehmen auf Bewegtbild setzen, ist der Konkurrenzkampf groß. Frische Ideen und Innovationen sind deshalb an der Tagesstelle. Zusätzlich ist es wichtig, Rücksicht auf die Endgeräte der Zielgruppe zu nehmen. Wichtig hierbei sind zum Beispiel die Optimierung für Smartphones, besondere Bildverhältnisse (wie auf Instagram) oder auch die Länge des Videos.


Der neue Praktikant

Der „neue“ Praktikant

Moin! Ich bin Stefan und schon einige Zeit lang der Praktikant bei Deichblick. Genauer gesagt bin ich seit Anfang Januar als Praxissemestler für mein Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften mit an Bord. Ich weiß, ich weiß: Der „irgendwas mit Medien-Typ“ macht sein Praktikum… spannend! Trotzdem wollte ich mal beschreiben, wie der Alltag in der Agentur abläuft. Was sind meine Aufgaben? Wer ist der netteste Kollege? Wie punkte ich bei den Chefs? Hier erfahrt ihr alles!

Geh zum Film, haben sie gesagt…

Das man so viel schleppen muss, konnte ich ja nicht ahnen… Spaß beiseite, meine Tätigkeiten umfassen von allem ein bisschen. Während der Produktion packe ich mit an und helfe in Sachen Aufbau und Planung. Außerdem kümmere ich mich eigenverantwortlich um unsere Behind-the-Scene-Shots, sowie deren Nachbearbeitung in Lightroom. In puncto Verwertung und Online-Marketing habe ich Postings auf Instagram und Facebook erstellt, sowie unseren YouTube-Channel gepflegt! Außerdem kümmere ich mich um unsere Social Media Channel, habe bei der Erstellung der neuen, noch kommenden Website mitgewirkt und erste Konzeptideen für unsere Imagefilme erstellt. Es ist also eigentlich von allem etwas dabei.