Hier schreiben wir!

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, Blade Runner findet erst 2019 statt und Hollywood kaufen wir erst nächstes Jahr.

Steter Tropfen höhlt den Stein und deswegen schreiben wir jetzt einen Blog.

Über Medien, Marketing und Mumpitz.

1611, 2018

Storyboards, die Blaupause eines Films

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Storyboards sind ein wichtiger Teil von Filmproduktionen, vor allem wenn an Einstellungen gearbeitet wird, an denen mehrere Menschen sitzen. Ich möchte hier die Chance nutzen meine Sicht der Dinge näher zu erläutern. Da ich im Zuge meiner Masterarbeit selber Storyboards anfertige, passt das Thema ganz gut. Also was sind Storyboards eigentlich und worin besteht ihr Nutzen? Um einen Film zu planen, braucht es neben einem Drehbuch in den meisten Fällen auch ein Storyboard. Aber nicht jede Einstellung und Szene werden komplett durchgeplant. In der Regel kommt es vor, dass große Filme (ab 100 Millionen USD Produktionskosten) zu ¾, kleinere zu ¼ durchgeplant werden. Vor allem aufwändige Einstellungen, z.B. mit viel CGI, müssen sehr genau geplant werden, da viele Menschen im genau gleichen Bilde sein müssen, wie Szenen (!SPOILER! Hier ein Auszug aus Game Of Thrones) später aussehen sollen. Nun hat jetzt nicht jeder zu produzierende Film so ein großes Budget wie Hollywood oder so viele Menschen, die an einer Szene zusammen in der Postproduktion arbeiten müssen. Storyboards können auch helfen Menschen die Idee vom späteren Film zu zeigen, ohne schon in große Vorproduktionen zu gehen. Auf den Zettel fertig los? Wenn man einen Film gedanklich zu Papier bringen will, sollte man sich über folgende Attribute Gedanken machen: Durchnummerierung der Shots/ Einstellungen Im Grunde selbstverständlich. Es kann allerdings vorkommen, dass die Kamera sich innerhalb einer Sequenz so verändert, dass es neues Bild entsteht. So macht es Sinn, die erste und letzte Einstellung festzuhalten. Es kann aber auch durchaus Sinn machen Zwischen-Steps zu skizzieren. Zeit Timing hat im Film eine besondere Rolle. Da jeder unterschiedlich auf ein Panel(gezeichneter Shot) schaut, sollte definiert werden, wie lange die Einstellung steht. Beispiel: Schaue ich fünf Minuten zu, wie jemand eine Tasche packt oder sehe ich eine Sekunde lang, wie jemand Gegenstände in einer Tasche verschwinden lässt. Die Aussage bleibt: Tasche packen. Kamerabewegung Die Kamera soll eine Abfolge von Objekten zeigen. Hier wird definiert, welchen Weg sie dafür nehmen soll. Sound Einstellungen, die mit Musik oder Atmosphäre unterlegt werden, haben eine intensivere Wirkung als stumm abgespielte Videoclips. Zum Beispiel hört man Schritte vom Verfolger und sieht aber die ängstlichen Blicke vom Verfolgten. Dialoge Muss ein Schauspieler auf eine Situation besonders oder anders reagieren, als er es normal machen würde, lohnt es sich Dialoge mit anzuführen.​ Ort Da in den Panels oft die Hintergründe nicht im Detail ausgearbeitet werden, sollte auch hier eine Erwähnung stattfinden. Wenn plötzlich vom Wohnzimmer ins Bad gewechselt wird, kann es schnell zu Verwirrung kommen. Lichtverhältnisse Ist es Tag oder Nacht, nebelig oder sonnig, ändern sich die Lichtverhältnisse? Das alles sind wichtige Faktoren für den Dreh.

611, 2018

Bessere Bilder mit dem Cine EI Modus?

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Ich bin neu hier. Du auch? Josh lernt Bewegtbild. Und teilt seine Erkenntnisse mit Euch! Moin moin! Ich bin Josh. Und wenn Ihr wissen wollt, was das heißt und wer noch alles mit an Bord ist, dann schaut mal hier vorbei. Wenn es Euch mehr um technisches Know-How aus Produktion und Postproduktion geht, dann einfach weiterlesen 😉 Auf dem Blog von Deichblick kann sich ja jeder so ein bisschen austoben und über die Themen schreiben, die ihn oder sie gerade beschäftigen. Bei mir sind das meistens Themen, die mit der Produktion oder Postproduktion von Bewegtbild zu tun haben. Gerade weil ich wenig Berufserfahrung habe, entdecke ich jeden Tag Dinge, die neu und unglaublich spannend sind. Ich hoffe, dass ich mir die Begeisterung auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten kann und immer wieder mit Euch teilen kann. Heute ist also Tag 1 und es geht, wie so oft, um ein gutes Bild. Wie jeder, der sich mit Fotografie und Video beschäftigt, gibt es wirklich nichts Schöneres, als ein gutes Bild zu schießen. Das Gefühl kennt jeder: Du schaust auf das Display und willst am liebsten sofort nach Hause rennen und entwickeln…   Umso ärgerlicher, wenn das Bild am PC dann doch nicht ganz so toll aussieht, wie auf dem kleinen Kameradisplay. Gründe dafür gibt es genug: Hohes Rauschen, falscher Weißabgleich, hohe Framerate bei niedrigem Shutter oder einfach die falsche Auflösun. Mir ist das leider schon so manches mal passiert und ich suche immer nach Wegen, die Risiken beim Filmemachen zu minimieren und meine Bilder zu optimieren. Deshalb habe ich mich mit dem Cine EI Modus von Sony beschäftigt. Falls Euch mein Beitrag zu wenig in die Tiefe geht und Ihr Euch gerne intensiver mit dem Cine EI Modus beschäftigen möchtet, kann ich Euch den Cine EI-Guide von Sony-Guru Alister Chapman empfehlen. Was ist der Cine EI Modus? Grundsätzlich können die Sony PXW-FS7 sowie einige andere digitale Filmkameras in einem besonderen Modus arbeiten, dem Exposure Index (EI) Modus.  Um den wirklich zu verstehen, ist es hilfreich einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Zu der Zeit, als man noch richtigen Film in die Kamera einlegen musste. Vor den Digitalkameras gab es Filme, die auf eine bestimmte ISO (früher ASA) genormt waren. Die ISO bestimmt die Lichtempfindlichkeit und damit die Helligkeit des Bildes. Es gab Filmrollen mit ISO 200, ISO 400, ISO 800 usw. Je höher der ISO-Wert der Filme, desto heller wurde das Bild. Aber auch das hässliche Rauschen des Materials nahm dabei zu. Bei idealen Lichtverhältnissen konnte man also einen Film mit einer niedrigen Lichtempfindlichkeit nutzen und so ein schönes Bild erzielen. In vielen Fällen jedoch gibt es vor Ort zu wenig Licht und man benötigt höhere Lichtempfindlichkeiten. Nun kann man entweder einen Film mit höherer ISO nutzen oder aber durch verschiedene Techniken in der Postproduktion die Helligkeit erhöhen. Genau dafür ist der EI Modus gedacht. Man geht also davon aus, dass in der Postproduktion noch etwas passieren muss, bevor der Film wirklich fertig ist. Was bewirkt der Cine EI Modus bei der Sony PXW FS-7? ISO-Wert auf 2000 fixiert, Dynamikumfang stets bei maximalen 14 Blendenstufen Paint Menue deaktiviert kein automatischer Weißabgleich, stattdessen Presets Gamma, Knee, Black, Matrix inaktiv Was passiert hinter den Kulissen? Qualität der Farben: Im Cine EI Modus können S-Gamut, S-Gamut3 und S-Gamut.cine in Kombination mit den Slog2 und Slog3 Kurven verwendet werden. Die neueren S-Gamut-Farbräume sind in den Grün- und Blau-Bereichen verbessert worden und können je nach Geschmack dem Sony-Look vorgezogen werden. Dynamikumfang: Im Cine EI Modus kann der ISO Wert nicht verändert werden. Egal wie hell oder dunkel das Bild, er bleibt stets bei 2000 und sichert damit den maximalen Dynamikumfang von 14 Blendenstufen. LUTs: Im CineEI Modus arbeitet man mit Monitor-Luts, die einem bei der richtigen Belichtung des Bildes helfen. Beispielsweise legt man sich einen Rec.709-LUT auf den Sucher und sieht auf diese Weise, wie das Bild mit nur sechs Blendenstufen Dynamikumfang aussehen wird. Die interne Aufzeichnung wird davon jedoch nicht betroffen! Warum das alles? Ziel des Cine EI Modus ist es, stets den vollen Dynamikumfang zu behalten und gleichzeitig das Rauschen der Kamera zu minimieren. Nur wie gelingt das wenn die ISO auf 2000 festgenagelt ist? Im Prinzip gaukeln wir dem Kameramann mittels eines Monitor-LUTs vor, das Bild sei zu dunkel. Daraufhin belichtet dieser das Bild um 1-2 Blendenstufen zu hell. Dies allerdings nicht mithilfe einer erhöhten ISO, sondern mit einer weiter geöffneten Blende oder ganz einfach mit mehr Licht im Raum. In der Postproduktion kommt nun ein leicht überbelichtetes Licht an, dass vom Cutter oder Coloristen wiederum abgesenkt wird. Neben der überschüssigen Helligkeit wird auch das Rauschen entfernt und am Ende erhält man ein richtig belichtetes Bild mit weniger Rauschen. Das Ganze kann natürlich auch andersherum gemacht werden und für dunkle Szenen verwendet werden. Statt einem Cine EI Wert von [...]

3010, 2018

Was halte ich, Rafaela, 15 Jahre, von der ganzen Sache?

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Moin! Ich bin Rafaela, bin 15 Jahre alt, gehe in die 10. Klasse und ich mache hier bei Deichblick – der Agentur für Film und Fernsehen mein zweiwöchiges Schülerpraktikum. Ich habe mich bei Deichblick beworben, weil ich mich für die Produktion eines Filmes interessiere und noch mehr darüber lernen möchte. Außerdem möchte ich gucken ob ein Beruf, der mit Filmen zu tun hat etwas für mich ist.  Mein erster Eindruck bei Deichblick ist sehr gut. Alle sind sehr freundlich und kümmern sich gut um mich. Ich habe am Anfang Aufgaben bekommen, die gut zu lösen sind und mich mit dem Beruf vertraut machen. Probleme gab es bis jetzt noch nicht – naja bis auf, dass ich am ersten Tag die Eingangstür nicht gefunden habe. Wenn ich Fragen habe, kann ich sie jederzeit stellen und mir wird geholfen. Obwohl alle viel zu tun haben, finden sie trotzdem noch Zeit, um mir Sachen zu erklären und mit mir zu reden. Ich freue mich schon darauf bei einem Dreh dabei sein zu dürfen und zu beobachten wie so etwas ablaufen kann. Erwartungen habe ich an diese zwei Wochen aber sonst keine. Ich lasse alles auf mich zukommen und hoffe, dass es mir Spaß macht und ich nicht nur im Weg stehe. Ich hoffe, dass ich vieles von diesem Praktikum mitnehmen kann und herausfinde, ob ich später einen Beruf machen möchte, der mit Filmen zu tun hat. Ich bin gespannt, was in diesen zwei Wochen noch auf mich zukommt. Ich glaube, dass mir vor allem die Gemeinschaft hier gut in Erinnerung bleiben wird. Mehr dazu kann ich noch gar nicht sagen, denn ich bin ja erst seit zwei Tagen hier. Außerdem kann ich dann bestimmt viel besser Tischtennis spielen. Zumindest besser als Claas. Wenn ich Lust habe, melde ich mich am Ende meines Praktikums in zwei Wochen nochmal bei Euch. Viele Grüße von Rafaela!

2310, 2018

OMG diese Tücher …

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Ich und einen BLOG schreiben. Nicht das ich eh schon super durchgetaktet bin, oh nein, da kommen Claas und Björn um die Ecke und sagen „alle Mann an Bord schreiben jetzt einen BLOG“. Mmmmmhhhh. Dann blogge ich mal. Wat auch immer dat heißt.  Meine Tage bei Deichblick drehen sich rund um die Organisation und Produktion von Image-, Erklär- und Animationsfilmen und alles was sich mit dem Thema „BEWEGTBILD“ beschäftigt. Aber das ist ja noch nicht alles. Im Hintergrund muss einiges vorab gemanagt werden. Und dann gibt es da noch diese anderen Sachen, wie zum Beispiel ... HIER ein großes THEMA, was den Jungs nicht so leicht von der Hand geht, aber dafür uns FRAUEN ... Achtung KLISCHEEE. Styling & Make-up: Nachdem ich bei den ersten Dreharbeiten dabei war, war klar: es musste ein kleines Köfferchen mit den nötigsten Utensilien her. Es gab zwar bereits eine kleine Kramkiste und da waren auch schon allerlei Materialien drin, aber eben noch nicht alles. Es fehlten zum Beispiel diese besonderen Make-up Tücher, mit denen man glänzende Gesichter ohne Make-up mattieren kann. Es ist nämlich nicht unbedingt jeder Manns Sache, etwas ins Gesicht aufgetragen zu bekommen und dann auch noch die Abschminktücher für danach ... wenn alles abgedreht ist und Man(n) sich wieder als Man(n) fühlen will 😉 Die Handhabung der Make-up Tücher ist kinderleicht und kann jeder Mann. Josh nutzt die jetzt auch regelmäßig, wenn er in seinen Film-Blogs auf Youtube vor die Kamera muss und ist begeistert. Liebe Grüße von Johanna

1109, 2018

Frischer Wind am Deich

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Frischer Wind am DeichDas Team von DEICHBLICK hat seit dem letzten Mai Verstärkung bekommen!Johanna startet im „Projektmanagement“ und ist unter anderem für Beratung, den Ausbau des Kundenstamms sowie für die Agentur-Organisation zuständig. Wenn wir Johanna beschreiben sollen, dann so: Unermüdlich, konsequent, Endgegner der Chaoten. Für ihr Engagement und ihre Fähigkeiten sind wir hier alle mehr als dankbar, denn Kreative brauchen Leitplanken J Im Juni sind Joshua und Sebastian dazu gekommen.Joshua arbeitet in den Bereichen Produktion, Motion Design und der Post-Produktion. Er kümmert sich also unter anderem um das Design und die Animationen. Zur Post-Produktion gehört ebenfalls die Montage – also das Zusammensetzen der einzelnen Bestandteile eines Films. Dies beinhaltet auch das sogenannte Color-Grading. Wenn beispielsweise an unterschiedlichen Orten mit verschiedenen Lichtverhältnissen (z.B. draußen und drinnen) Aufnahmen entstehen, haben die einzelnen Sequenzen unterschiedliche Farbtemperaturen. Dies kann beim Anschauen des fertigen Films unangenehm oder verwirrend sein – das Licht „springt“. Durch das Grading, bzw. Anpassen der einzelnen Clips, wirkt der Film danach wesentlich einheitlicher. Außerdem ist Josh professioneller Fotograf und leidenschaftlicher Kamera-Drohnen-Pilot mit der Lizenz für emotionale Bilder. Sebastian studiert an der Hochschule „Medien- und Spielekonzeption“. Er steckt in den letzten Zügen seiner Masterarbeit. Zu Deichblick ist er gestoßen, um praktische Erfahrungen in der Filmproduktion zu sammeln – und um bei und mit uns seine Masterarbeit zu schreiben. Bis es losgeht mit dem Schreiben, hat er aber noch Zeit sich in die Tagesabläufe einzufinden. Sein Haupttätigkeitsbereich ist, ähnlich wie bei Joshua, die Postproduktion und das Motion Design. Außerdem unterstützt er während der Produktion am Set mit Kamera- und Tonassistenz oder Data-Wrangling. 

2205, 2018

Abschlussprüfung die 1. !

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Moin Moin liebe Leser, ihr habt lange nichts mehr von mir gehört und das hat auch einen Grund. Ich bin nämlich so langsam an das Ende meiner Ausbildung angelangt und habe mich in den letzten Monaten mit einigen Abschlussprüfungen herumschlagen müssen. Worin diese bestehen und wie es gelaufen ist werde ich euch hier im Blog erzählen. Heute starten wir mit der schriftlichen Abschlussprüfung. […]

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