Hier schreiben wir!

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, Blade Runner findet erst 2019 statt und Hollywood kaufen wir erst nächstes Jahr.

Steter Tropfen höhlt den Stein und deswegen schreiben wir jetzt einen Blog.

Über Medien, Marketing und Mumpitz.

2103, 2019

Der „neue“ Praktikant

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Moin! Ich bin Stefan und schon einige Zeit lang der Praktikant bei Deichblick. Genauer gesagt bin ich seit Anfang Januar als Praxissemestler für mein Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften mit an Bord. Ich weiß, ich weiß: Der "irgendwas mit Medien-Typ" macht sein Praktikum... spannend! Trotzdem wollte ich mal beschreiben, wie der Alltag in der Agentur abläuft. Was sind meine Aufgaben? Wer ist der netteste Kollege? Wie punkte ich bei den Chefs? Hier erfahrt ihr alles! Geh zum Film, haben sie gesagt... Das man so viel schleppen muss, konnte ich ja nicht ahnen... Spaß beiseite, meine Tätigkeiten umfassen von allem ein bisschen. Während der Produktion packe ich mit an und helfe in Sachen Aufbau und Planung. Außerdem kümmere ich mich eigenverantwortlich um unsere Behind-the-Scene-Shots, sowie deren Nachbearbeitung in Lightroom. In puncto Verwertung und Online-Marketing habe ich Postings auf Instagram und Facebook erstellt, sowie unseren YouTube-Channel gepflegt! Außerdem kümmere ich mich um unsere Social Media Channel, habe bei der Erstellung der neuen, noch kommenden Website mitgewirkt und erste Konzeptideen für unsere Imagefilme erstellt. Es ist also eigentlich von allem etwas dabei. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Deichblick - Agentur für Film (@wirliebenfilme) am Jan 29, 2019 um 5:25 PST Naja gut - nicht von allem. Dieses spezielle Klischee vom Kaffee kochen hat sich nicht bestätigt: Tatsächlich habe ich es als Praktikant geschafft, dass eher für mich gekocht wird. Ein Highlight war unter anderem unser Roadtrip nach Berlin, welcher mir trotz Krankheit und sehr frühem Aufstehen ziemlichen Spaß gemacht hat. Meinen Arbeitsplatz (welcher mittlerweile einfach nur Pumakäfig genannt wird) teile ich mit den Herren Josh und Sebastian. Beide sitzen hinter mir und überwachen jede Sekunde die ich hier verbringe. Gleichzeitig haben sie aber immer ein Ohr für Fragen und versuchen zu helfen wo sie können. Im Grunde genommen sind die beiden also ganz okay. In der Vergangenheit ging es bei mir hauptsächlich um das Schreiben: Neben der Erstellung von Blogs war ich auch als Redakteur für ein Online-Magazin der Uni tätig. Zusätzlich habe ich im Rahmen eines früheren Praktikums bei einer Gaming-Seite mitgewirkt und Beiträge über mein großes Hobby verfasst. Zwar durfte ich dafür jeden Tag Richtung Hamburg pendeln und mich nebenbei um einige Hausarbeiten kümmern, Spaß machte mir die Sache aber trotzdem! In Sachen Bewegtbild konnte ich neben einigen Interviews auch einen Kurzfilm produzieren. Zum vorgegeben Thema "Farbenwechsel" kam uns direkt eine Paintball-Schlacht in den Sinn. Nach einem Drehtag voller Farbe, Schweiß und Tränen waren wir mit den Aufnahmen fertig - das Ergebnis ist ein Film von Freundschaft, Verrat und wenig Budget und Erfahrung. Wer zahlt für das Mittagessen? Wer bringt den Müll raus? Der Ort der Entscheidung für solche Fragen ist die Tischtennisplatte - zumindest wünsche ich mir das so. Fakt ist aber, dass das Ansehen in der Agentur stark vom Können beim Tischtennis abhängt. Deswegen zähle ich auch zu den beliebtesten Mitarbeitern im Hause (Sebastian lacht im Hintergrund). Ich verbringe hier (wahrscheinlich zu) viel Zeit, bis jetzt hat sich aber noch niemand beschwert. Ich hatte bis jetzt eine sehr spaßige und interessante Zeit, konnte viel Neues lernen und ausprobieren und freue mich deswegen auf alles was noch kommt. Bis dahin: Gehabt euch Wohl! Euer Praktikant Stefan

2002, 2019

Wie würden wir eigentlich Außerirdische korrekt begrüßen?

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Vom korrekten Handschlag beim Vorstellungsgespräch bis zum Schmatzen beim Essen: Jeden Tag werden wir mit unzähligen Verhaltensregeln konfrontiert - zum Teil zurückzuführen auf den berühmten Knigge. Auch wenn wir uns auf viele ungeschriebene Gesetze einigen können, ist nicht immer klar, was denn gerade angebracht ist. In einem neuen Projekt setzen wir uns unter anderem mit dem Thema "Begrüßung" auseinander und holen dafür mehrere Experten ins Haus. In der Kommunikation ist wohl nichts so selbstverständlich wie die Begrüßung: Ob ein "Moin" auf der Arbeit oder das "Hallo" am Telefon. Vor allem wenn man mit Freunden oder der Familie redet, werden sich kaum Gedanken über die richtige Anrede gemacht. Doch gerade bei fremden Menschen können falsche Begrüßungen ganz schnell zu unangenehmen Situationen führen. Welches Verhalten bei solchen Umständen "Knigge" ist, weiß man dann häufig nicht mehr. Genau hierfür haben wir unter anderem Dagmar Nitschke eingeladen - Businesscoach. Wie gewohnt, haben wir unsere Gesprächspartnerin perfekt in Szene gesetzt. Dabei bot unser Drehort "Karton" eine gemütliche, heimische Atmosphäre. Ein kleines Making Of wollen wir euch nicht vorenthalten:   Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an   Ein Beitrag geteilt von Deichblick - Agentur für Film (@wirliebenfilme) am Feb 20, 2019 um 1:24 PST Wir halten euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden. Besucht dazu gerne regelmäßig unseren Blog oder besucht uns auf Facebook und Instagram!

901, 2019

Deichblick präsentiert das Showreel 2019

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Wir möchten Ihnen unser Showreel 2019 präsentieren! Weil es in unserer Branche hauptsächlich darum geht, Geschichten zu erzählen, haben wir unser Showreel dieses Jahr ein wenig anders gestaltet. Eingebettet in eine (womöglich frei erfundene) Konversation unserer beiden Cutter Sebastian und Joshua bekommen Sie ein paar unserer Highlights aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Und davon gab es einige – in den unterschiedlichsten Branchen. Ob Imagefilm, Produktfilm oder Viral Spot für die sozialen Netze: Wir waren in Stuttgart, in Berlin, in Bremen und Hamburg. An der Nordsee und in Hannover. Wir waren überall in Deutschland an so ungewöhnlichen Orten wie dem Feuerbachtunnel, auf (fast) verlassenen Autobahnen, auf Schiffen, Baustellenkränen, Baggern, in einer Werft und natürlich auch in unserem Studio. 2018 war für Deichblick ein spannendes Jahr. Für 2019 haben wir schon grobe Pläne für kleine und große Geschichten. Ein herzliches Dankeschön an all unsere Kunden und alle, die uns etliche der fantastischen Aufnahmen überhaupt erst ermöglicht haben. Cheers. Wir von Deichblick.

201, 2019

Filmtipp der Woche #7: Lights out

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Der Filmtipp der Woche #7 ist online! Sebastian und Josh sehen sich einen Kurzfilm an, der viel über die Mechaniken des Filmemachens verrät. Der Kurzfilm Lights Out ist ein Klassiker unter den Horror-Kurzfilmen. Gedreht wurde er 2013 von David F. Sandberg. Schön zu sehen ist bei Lights out, wie mit wenigen Mitteln viel erreicht werden kann. Weder Grading noch Licht, noch Set Design ist hier besonders aufwändig und doch funktioniert der Film außerordentlich gut.

1611, 2018

Storyboards, die Blaupause eines Films

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Storyboards sind ein wichtiger Teil von Filmproduktionen, vor allem wenn an Einstellungen gearbeitet wird, an denen mehrere Menschen sitzen. Ich möchte hier die Chance nutzen meine Sicht der Dinge näher zu erläutern. Da ich im Zuge meiner Masterarbeit selber Storyboards anfertige, passt das Thema ganz gut. Also was sind Storyboards eigentlich und worin besteht ihr Nutzen? Um einen Film zu planen, braucht es neben einem Drehbuch in den meisten Fällen auch ein Storyboard. Aber nicht jede Einstellung und Szene werden komplett durchgeplant. In der Regel kommt es vor, dass große Filme (ab 100 Millionen USD Produktionskosten) zu ¾, kleinere zu ¼ durchgeplant werden. Vor allem aufwändige Einstellungen, z.B. mit viel CGI, müssen sehr genau geplant werden, da viele Menschen im genau gleichen Bilde sein müssen, wie Szenen (!SPOILER! Hier ein Auszug aus Game Of Thrones) später aussehen sollen. Nun hat jetzt nicht jeder zu produzierende Film so ein großes Budget wie Hollywood oder so viele Menschen, die an einer Szene zusammen in der Postproduktion arbeiten müssen. Storyboards können auch helfen Menschen die Idee vom späteren Film zu zeigen, ohne schon in große Vorproduktionen zu gehen. Auf den Zettel fertig los? Wenn man einen Film gedanklich zu Papier bringen will, sollte man sich über folgende Attribute Gedanken machen: Durchnummerierung der Shots/ Einstellungen Im Grunde selbstverständlich. Es kann allerdings vorkommen, dass die Kamera sich innerhalb einer Sequenz so verändert, dass es neues Bild entsteht. So macht es Sinn, die erste und letzte Einstellung festzuhalten. Es kann aber auch durchaus Sinn machen Zwischen-Steps zu skizzieren. Zeit Timing hat im Film eine besondere Rolle. Da jeder unterschiedlich auf ein Panel(gezeichneter Shot) schaut, sollte definiert werden, wie lange die Einstellung steht. Beispiel: Schaue ich fünf Minuten zu, wie jemand eine Tasche packt oder sehe ich eine Sekunde lang, wie jemand Gegenstände in einer Tasche verschwinden lässt. Die Aussage bleibt: Tasche packen. Kamerabewegung Die Kamera soll eine Abfolge von Objekten zeigen. Hier wird definiert, welchen Weg sie dafür nehmen soll. Sound Einstellungen, die mit Musik oder Atmosphäre unterlegt werden, haben eine intensivere Wirkung als stumm abgespielte Videoclips. Zum Beispiel hört man Schritte vom Verfolger und sieht aber die ängstlichen Blicke vom Verfolgten. Dialoge Muss ein Schauspieler auf eine Situation besonders oder anders reagieren, als er es normal machen würde, lohnt es sich Dialoge mit anzuführen.​ Ort Da in den Panels oft die Hintergründe nicht im Detail ausgearbeitet werden, sollte auch hier eine Erwähnung stattfinden. Wenn plötzlich vom Wohnzimmer ins Bad gewechselt wird, kann es schnell zu Verwirrung kommen. Lichtverhältnisse Ist es Tag oder Nacht, nebelig oder sonnig, ändern sich die Lichtverhältnisse? Das alles sind wichtige Faktoren für den Dreh.

611, 2018

Bessere Bilder mit dem Cine EI Modus?

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Ich bin neu hier. Du auch? Josh lernt Bewegtbild. Und teilt seine Erkenntnisse mit Euch! Moin moin! Ich bin Josh. Und wenn Ihr wissen wollt, was das heißt und wer noch alles mit an Bord ist, dann schaut mal hier vorbei. Wenn es Euch mehr um technisches Know-How aus Produktion und Postproduktion geht, dann einfach weiterlesen 😉 Auf dem Blog von Deichblick kann sich ja jeder so ein bisschen austoben und über die Themen schreiben, die ihn oder sie gerade beschäftigen. Bei mir sind das meistens Themen, die mit der Produktion oder Postproduktion von Bewegtbild zu tun haben. Gerade weil ich wenig Berufserfahrung habe, entdecke ich jeden Tag Dinge, die neu und unglaublich spannend sind. Ich hoffe, dass ich mir die Begeisterung auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten kann und immer wieder mit Euch teilen kann. Heute ist also Tag 1 und es geht, wie so oft, um ein gutes Bild. Wie jeder, der sich mit Fotografie und Video beschäftigt, gibt es wirklich nichts Schöneres, als ein gutes Bild zu schießen. Das Gefühl kennt jeder: Du schaust auf das Display und willst am liebsten sofort nach Hause rennen und entwickeln…   Umso ärgerlicher, wenn das Bild am PC dann doch nicht ganz so toll aussieht, wie auf dem kleinen Kameradisplay. Gründe dafür gibt es genug: Hohes Rauschen, falscher Weißabgleich, hohe Framerate bei niedrigem Shutter oder einfach die falsche Auflösun. Mir ist das leider schon so manches mal passiert und ich suche immer nach Wegen, die Risiken beim Filmemachen zu minimieren und meine Bilder zu optimieren. Deshalb habe ich mich mit dem Cine EI Modus von Sony beschäftigt. Falls Euch mein Beitrag zu wenig in die Tiefe geht und Ihr Euch gerne intensiver mit dem Cine EI Modus beschäftigen möchtet, kann ich Euch den Cine EI-Guide von Sony-Guru Alister Chapman empfehlen. Was ist der Cine EI Modus? Grundsätzlich können die Sony PXW-FS7 sowie einige andere digitale Filmkameras in einem besonderen Modus arbeiten, dem Exposure Index (EI) Modus.  Um den wirklich zu verstehen, ist es hilfreich einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Zu der Zeit, als man noch richtigen Film in die Kamera einlegen musste. Vor den Digitalkameras gab es Filme, die auf eine bestimmte ISO (früher ASA) genormt waren. Die ISO bestimmt die Lichtempfindlichkeit und damit die Helligkeit des Bildes. Es gab Filmrollen mit ISO 200, ISO 400, ISO 800 usw. Je höher der ISO-Wert der Filme, desto heller wurde das Bild. Aber auch das hässliche Rauschen des Materials nahm dabei zu. Bei idealen Lichtverhältnissen konnte man also einen Film mit einer niedrigen Lichtempfindlichkeit nutzen und so ein schönes Bild erzielen. In vielen Fällen jedoch gibt es vor Ort zu wenig Licht und man benötigt höhere Lichtempfindlichkeiten. Nun kann man entweder einen Film mit höherer ISO nutzen oder aber durch verschiedene Techniken in der Postproduktion die Helligkeit erhöhen. Genau dafür ist der EI Modus gedacht. Man geht also davon aus, dass in der Postproduktion noch etwas passieren muss, bevor der Film wirklich fertig ist. Was bewirkt der Cine EI Modus bei der Sony PXW FS-7? ISO-Wert auf 2000 fixiert, Dynamikumfang stets bei maximalen 14 Blendenstufen Paint Menue deaktiviert kein automatischer Weißabgleich, stattdessen Presets Gamma, Knee, Black, Matrix inaktiv Was passiert hinter den Kulissen? Qualität der Farben: Im Cine EI Modus können S-Gamut, S-Gamut3 und S-Gamut.cine in Kombination mit den Slog2 und Slog3 Kurven verwendet werden. Die neueren S-Gamut-Farbräume sind in den Grün- und Blau-Bereichen verbessert worden und können je nach Geschmack dem Sony-Look vorgezogen werden. Dynamikumfang: Im Cine EI Modus kann der ISO Wert nicht verändert werden. Egal wie hell oder dunkel das Bild, er bleibt stets bei 2000 und sichert damit den maximalen Dynamikumfang von 14 Blendenstufen. LUTs: Im CineEI Modus arbeitet man mit Monitor-Luts, die einem bei der richtigen Belichtung des Bildes helfen. Beispielsweise legt man sich einen Rec.709-LUT auf den Sucher und sieht auf diese Weise, wie das Bild mit nur sechs Blendenstufen Dynamikumfang aussehen wird. Die interne Aufzeichnung wird davon jedoch nicht betroffen! Warum das alles? Ziel des Cine EI Modus ist es, stets den vollen Dynamikumfang zu behalten und gleichzeitig das Rauschen der Kamera zu minimieren. Nur wie gelingt das wenn die ISO auf 2000 festgenagelt ist? Im Prinzip gaukeln wir dem Kameramann mittels eines Monitor-LUTs vor, das Bild sei zu dunkel. Daraufhin belichtet dieser das Bild um 1-2 Blendenstufen zu hell. Dies allerdings nicht mithilfe einer erhöhten ISO, sondern mit einer weiter geöffneten Blende oder ganz einfach mit mehr Licht im Raum. In der Postproduktion kommt nun ein leicht überbelichtetes Licht an, dass vom Cutter oder Coloristen wiederum abgesenkt wird. Neben der überschüssigen Helligkeit wird auch das Rauschen entfernt und am Ende erhält man ein richtig belichtetes Bild mit weniger Rauschen. Das Ganze kann natürlich auch andersherum gemacht werden und für dunkle Szenen verwendet werden. Statt einem Cine EI Wert von [...]

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